Am Montag und am Dienstag machten wir, mehrere Klassen der Boni II mitsamt ihren Lehrer*innen, uns auf den Weg über den Wall. Wir haben Eintrittskarten für die Theatervorstellung „Willkommen in Optima“. Dieses Stück wird gespielt von Gleichaltrigen, allesamt Laiendarsteller, darunter auch ein Mitschüler aus unserem Jahrgang 5!

Wir werden nicht enttäuscht! Mit viel Elan überzeugen die jungen Schauspieler*innen in den Rollen der Immobilienmaklerin und der Familie Schröder, die eine nagelneue, komplett digitalisierte Wohnung beziehen darf. Dort sorgen KI-gesteuerte Androiden für die Rundum-Betreuung von Vater, Mutter, Töchtern und Opa. Sie müssen Stirn- und Armbänder tragen, denn diese übermitteln Körper-Daten und ahnen Wünsche, bevor sie ausgesprochen werden. Hier wird jeder gescannt und ausgelesen, niemand entgeht der Fürsorge der Roboter. Man wird bedient und bekommt Ratschläge und Befehle, ob man will oder nicht. Das wird zuerst dem Opa zu viel. Er sackt zusammen und schimpft: „Die KI, die kann mich mal“. Er ist erst wieder zufrieden, als er mit der Oma aus der Nachbarwohnung ganz altmodisch und ohne Strom „Mensch-ärger-dich-nicht“ spielt.

Nach einer turbulenten Vorstellung, die mit tollen Tanzeinlagen und einer lustigen Werbeunterbrechung (per Beamer auf die Leinwand projiziert) großen Spaß bereitet hat, haben alle, die im Publikum waren, einen „ATP“ – Ohrwurm (Bruno Mars und Rosé), und einige Mädchen tanzen beim Rückweg auf dem Wall sogar die Choreo nach.